Leckere Rotkohltarte

Super leckere Rotkohltarte (oder) Resteverwertung deluxe

Vor einiger Zeit gab es bei uns einen kleinen Entenbraten… “Huch, was hat die Ente denn mit der Tarte zu tun?” – Tatsächlich gar nichts, aber ganz klassisch gibt es bei uns zur Ente immer Rotkohl. Aber so ein großes Glas ist viel zu viel für zwei Personen, also blieb ungefähr die Hälfte über. Aber was macht man denn jetzt damit? Außer wieder einen Braten, auf den man aber auch nicht ständig Lust hat? Nach einigem Suchen bin ich im Web auf einen ganz interessanten Ansatz gestoßen, den ich (leicht abgewandelt) auch umgesetzt habe. Und dieses Rezept ist echt phänomenal! Es ist durchweg gut angekommen und eigentlich hätte eine einzige Tarte nicht gereicht… ;)

Damit ihr diese Wunder-Tarte auch mal ausprobieren könnt, findet ihr hier das Rezept!

Rotkohltarte

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Essig (ich hatte Apfelessig)
  • 50 ml Wasser

Für den Belag:

  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 1/2 großes Glas Rotkohl (Resteverwertung!!!)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL getr. Thymian
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 50 ml Joghurt
  • 100 g festen, milden Ziegenkäse

Zubereitung

  1. Die Butter für den Teig muss weich, aber nicht flüssig sein. Alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und zur Seite stellen.
  2. Die Sonnenblumenkerne in einer ungefetteten Pfanne rösten, bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.
  3. Das Ei, die Milch und den Joghurt gut verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Zwiebeln würfeln und dünsten. Den Rotkohl zu den Zwiebeln hinzufügen und aufkochen lassen. Thymian und Sonnenblumenkerne unterrühren.
  5. Den Teig in einer gefetteten Tarteform auslegen und eine Rand hochdrücken.
  6. Die Rotkohlfüllung auf den Teig geben, gut verteilen und mit Scheiben des Ziegenkäses gleichmäßig belegen. Zum Schluss die Milchmischung darüber gießen.
  7. Die Tarte wird im Ofen bei 200°C solange gebacken, bis der Käse und der Teig eine schöne Bräunung bekommen haben (etwa eine halbe Stunde).

Lasst es euch schmecken! :D

3 Kommentare zu “Super leckere Rotkohltarte (oder) Resteverwertung deluxe

  1. Margrit

    Hallo Kathleen,
    ich habe schon soviel von deiner Rotkohltarte gehört,dass ich jetzt das Rezept ausprobieren werde. Mal sehen,ob es uns auch so gut schmeckt.
    Liebe Grüße

  2. Ich habe die Rotkohltarte nachgebacken, sie hat mir sehr gut geschmeckt. Ich werde nicht erst warten, bis wieder Rotkohl übrig bleibt, sondern gleich für die Tarte welchen kaufen.
    Kann ich nur empfehlen.
    Liebe Grüße von Mutti

    • Kathleen

      Und ich habe gerade die Reste deiner Tarte gesessen. Ist dir wirklich sehr gut gelungen ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.