beschnittene Rhipsalis

Frischer Schnitt für unsere Rhipsalis

Schon ganz am Anfang, als ich nach Hamburg zog, hatte ich eine Rhipsalis im Gepäck. Sie war ursprünglich ein kleiner Ableger von meinen Eltern. Mit den Jahren ist sie aber zu einer buschigen, stolzen Pflanze herangewachsen. Sie hat sogar einmal geblüht, worauf ich mächtig stolz war!

Als Julian und ich zusammen gezogen sind, kam die Rhipsalis natürlich mit. Seitdem steht sie in unserem Schlafzimmer.

Rhipsalis vor dem Rückschnitt

Rhipsalis vor dem Rückschnitt

Wegen Tristan haben wir uns vor knapp einem Jahr Rollos angeschafft, die sich nun jeden Abend zwischen Fensterscheibe und Pflanzen quetschen. Da die Rhipsalis sehr ausladend war und es immer umständlicher wurde abends die Rollos zu schließen, wurde es Zeit für einen ordentlichen Rückschnitt.

Schon von zu Hause wusste ich, dass die Pflanzen einiges verkraften, also habe ich die Gartenschere gezückt und lustig drauf losgeschnitten. Alle langen Triebe mussten dran glauben. Dazu habe ich noch einige nicht so schöne Triebe eingekürzt, sodass die Rhipsalis nun ein schön buschiges Äußeres bekommen hat.

Rückschnitt der Rhipsalis und Wurzeltriebe

Links tiefer Rückschnitt der Rhipsalis und rechts Wurzeltriebe zum Vermehren

Ich weiß, dass sie ganz bald wieder ordentlich austreiben wird. Wir sollten sie jedoch auch mal wieder umtopfen. Seit Tristan da ist, sind die Zimmerpflanzen einfach zu kurz gekommen! Das muss sich dringend wieder ändern 😉

Beim Zurückschneiden der Triebe habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, ein paar Ableger zu nehmen. Die Pflanze bildet an den Einzelsegmenten fast überall Wurzeln und so lässt sie sich kinderleicht vermehren. Die Triebe müssen mit den Wurzeln nur in Erde gesteckt werden und schon bald hat man ein schönes neues Pflänzchen. Ich habe mich dann aber doch dagegen entschieden, da wir im Wohnzimmer schon ein »Kind« unserer Rhipsalis stehen haben und wir haben einfach nicht den Platz für noch mehr davon 😀

Rhipsalis nach dem Rückschnitt

Rhipsalis nach dem Rückschnitt

Ganz nebenbei habe ich übrigens einmal recherchiert, um welche Sorte es sich bei unseren Pflanzen eigentlich handelt. Es ist die Rhipsalis cereuscula. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich sie wieder zum Blühen bekomme 😉

Bis bald!

Eure Kathleen