Hummel auf einem Sonnenhut

Ab ans Meer – Unser Urlaub Teil 3

Unser Urlaubsbericht geht weiter! Nachdem wir eine kurze Stippvisite bei meinen Eltern eingelegt hatten, ging es zu unserem »richtigen« Urlaub nach Markgrafenheide an die Ostsee. Wir wollten unbedingt den Sommerurlaub am Meer verbringen. Und Markgrafenheide wurde uns von einer Kollegin.

Schlechtes Wetter an der Ostsee

Ankommen und erkunden

Die Krankheitswelle wollte uns aber auch jetzt nicht verschonen und Julian hat direkt am ersten Tag Fieber bekommen. Also habe ich mit Tristan eine erste Runde über das Gelände gedreht. Wir waren nämlich auf einem Campingplatz mit Ferienhäusern und Appartements gelandet. Eigentlich hatten wir ein Ferienhäuschen anvisiert, da die aber voll waren, wurde es dann doch ein Appartement. Der Campingplatz befindet sich quasi direkt im Wald. Dadurch bleiben die Mücken leider nicht aus. Dennoch war das Gelände schön um spazieren zu gehen.

Tristan am Strand

Rauchschwalben

Die Rauchschwalben waren direkt vor unserem Appartement und haben uns jeden Tag begrüßt 🙂

Mit Tristan war ich am zweiten Tag morgens am Strand. Julian konnte so ein wenig länger schlafen. Dem Kleinen hat der Strand so gut gefallen, dass er gar nicht mehr weg wollte. Aber Julian musste ja zum Arzt und das Frühstück musste auch noch vorbereitet werden. Also ging es leider nicht anders :/

Wir fuhren nach dem Essen direkt zum Arzt. Es stellte sich heraus, dass Julian sich offensichtlich bei Tristan angesteckt und eine Mandelentzündung hatte. Leider war sie so heftig, dass er Antibiotika nehmen musste. Glücklicherweise schlugen die aber recht schnell an und es ging ihm am nächsten Tag schon etwas besser.

Campingplatz-Gelände

Auf dem Gelände, direkt neben den Appartements, gab es ein Tiergehege mit Schweinen und Schafen. Tristan war begeistert und wir mussten jedes Mal hingehen, wenn wir daran vorbeikamen. Er hat besonders mit einem Schaf Freundschaft geschlossen, denn es kam immer direkt angelaufen und ließ sich streicheln 🙂

Tiergehege auf dem GeländeSonnenuntergang am Ostseestrand

Besuch im Vogelpark Marlow

Meine Familie wollte schon seit ein paar Jahren Julian den Vogelpark Marlow zeigen. Irgendwie hatte es immer nicht geklappt, aber dieses Mal schafften wir es endlich! Wir trafen uns mit meinen Eltern beim Vogelpark, weil sie nur eine halbe Stunde dorthin fahren müssen. Tristan freute sich natürlich sehr, als er Oma und Opa sah 🙂

Tristan und Oma

Tristan hatte solch einen Spaß mit den Tieren! Er konnte einige von ihnen streicheln und füttern. Der Vogelpark ist dafür perfekt geeignet. Fast alle der sehr großen Gehege sind begehbar und dadurch kommt man den Tieren sehr nah. Und wenn das Wetter mal etwas ungemütlich wird (wie bei uns), gibt es zahlreiche Häuschen und Unterstände, die vor dem Regen schützen.

Alpakas füttern und streichelnZahlreiche Tiere im Vogelpark

Noch ist Tristan recht klein, in ein paar Jahren wird er im Vogelpark Marlow aber noch mehr Spaß haben. Denn überall im Park gibt es großartige Spielplätze und -gelegenheiten. Wahrscheinlich müssen wir dann direkt zur Öffnung kommen und werden abends die letzten sein 😀

Familytime

Die (fast) ganze Familie

Die (fast) ganze Familie 😉

Alles in allem ist der Vogelpark immer einen Besuch wert und wir fahren immer wieder gern hin. Ein richtiges Erlebnis für die ganze Familie! 🙂

Schönes Gelände im Vogelpark

Den IGA Park (wieder-)entdecken

Als Ausflugsziel hatte ich uns auch den IGA Park in Rostock rausgesucht. Im Jahr 2003 fand dort die Internationale Gartenausstellung statt und ich war damals mit einer Freundin dort. Ich hatte das Gelände riesengroß und kunterbunt in Erinnerung. Mittlerweile sind fast 15 Jahre vergangen und da hat sich natürlich auch einiges geändert.

Blumen und Insekten im IGA Park

Dahlien im IGA Park

Das Gelände kam mir nun viel weniger groß vor als damals. Und es gab natürlich längst nicht mehr so viele Blumen. Schöne Ecken auf dem Gelände gibt es aber nach wie vor. So sind der chinesische und der japanische Garten noch sehenswert. Am anderen Ende des IGA Parks gibt es noch den Stauden- und Rosengarten. Auch hier werden noch zahlreiche Blumen angepflanzt und gepflegt.

StaudengartenHummel auf einem Sonnenhut

Spannend waren das Miniaturenland und das Museumsschiff. Vom Miniaturenland hat Tristan aber leider gar nichts mitbekommen, da er da schon seinen Mittagsschlaf hielt 😉

Impressionen aus dem IGA ParkImpressionen aus dem IGA Park

Beim Mittagessen (außerhalb des Geländes) hatte Tristan übrigens mal wieder meine Kamera in der Hand und wieder ein paar Fotos geknipst. Und er zeigt durchaus Talent, wie ich finde 😉

Tristan fotografiert selber

Eins von Tristans eigenen Fotos. Er hat sehr viel Talent, wie wir finden 🙂

Auf dem Gelände des IGA Parks fanden wir auch ein altes Insektenhotel. Früher hätte ich mich sehr gefreut es zu sehen, heute bin ich aber auch schlauer geworden und konnte sehen, dass der Großteil des Insektenhotels einfach unbrauchbar ist. Die Schilfröhrchen sind an den Enden ausgefranst und es wurde größtenteils ins Stirnholz gebohrt. Dadurch können die Löcher aufreißen, da Holz ja arbeitet. Traurig sowas immer wieder zu sehen. Nichtsdestotrotz wurde das Insektenhotel an ein paar Stellen angenommen. Wenigstens etwas!Detail des Insektenhotels

InsektenhotelTeich im IGA Park

Zur Seehundstation

Am letzten Tag unseres Urlaubs sind wir zur Seehundstation am Yachthafen Hohe Düne gefahren. Der Begriff Yachthafen impliziert es schon: Überall lagen unbezahlbare Yachten im Hafen, Luxushotels direkt nebenan. Und ganz ehrlich, wir haben uns durchaus etwas fehl am Platze gefühlt. Tristans fands trotzdem toll. Er konnte Steine sammeln und war ganz fasziniert von den Rasenmäher-Robotern, die an jeder Ecke ihren Dienst versahen 😀

Tristan und Julian

Die Seehundstation fand Tristan hingegen leider nicht sehr spannend. Obwohl die Seehunde in Aktion waren, wollte er lieber hin- und herlaufen. Dadurch blieben wir nicht sehr lange. Ein Souvenir hat Tristan dennoch mitgenommen: eine kleine weiße Robbe, die nun Robbi heißt, mit im Bett schläft und auch im Buggy mitkommt 😀

An der Seehundstation

Nochmal ans Meer

Am selben Tag sind wir nachmittags nochmal an den Strand gegangen. Wäre es wärmer gewesen, nicht so windig und Tristan komplett fit (er hustete immer noch), dann wären wir bestimmt richtig mit ihm ins Wasser gegangen. So war es leider wieder nur ein kurzer Besuch am Meer.

Trsitan und Julian am Meer

So ein richtiger Urlaub am Meer, wie man ihn sich vorstellt, war es leider nicht. Dafür waren alle zu angeschlagen. Das Wetter hat nur teilweise mitgespielt und wir haben noch keinen sinnigen Urlaubsrhythmus mit Tristan gefunden. Wir wissen aber nun auf jeden Fall, dass der Kleine eine Menge Spaß am Strand haben kann. Nächstes Jahr müssen wir also auf jeden Fall wieder eine Auszeit am Meer einlegen. Ob es wieder Markgrafenheide sein wird, bleibt offen. Ich kenne da noch ein paar weitere wunderschöne Orte an der Ostsee 😉

Bis bald!

Eure Kathleen

Zu Teil 1 unseres Urlaubs: Garten-Blogger-Treffen

Zu Teil 2 unseres Urlaubs: Bauerngarten im Hochsommer