Erika in Oslo

Blumen aus Oslo

Wir hatten vor ein paar Jahren zusammen mit meiner Schwester und ihrem Freund mal eine Minikreuzfahrt nach Oslo unternommen und waren davon sehr angetan. Zum Geburtstag seines Vaters suchte Julian nun etwas Besonders, das er ihm schenken konnte. Da seine Eltern noch nie eine Kreuzfahrt gemacht haben, sollten sie nun auch so eine „Schnupperkreuzfahrt“ machen können.

Im September war es dann soweit und wir brachen zu fünft zur Minikreuzfahrt nach Oslo auf. Von unserer Reise möchte ich euch nun berichten 🙂

Blumen in den Straßen von Oslo

Kurzurlaub auf dem Schiff

Wir waren dieses Mal auf der Hinreise mit der Color Magic unterwegs. Von der letzten Überfahrt kannten wir nur die Color Fantasy. Aber wir haben uns sehr schnell heimisch gefühlt. Die beiden Schiffe, die für die Color Line auf der Strecke Kiel-Oslo verkehren, sind immerhin fast identisch!

Aufenthalt auf dem Schiff

Wir waren natürlich mit Tristan unterwegs und ich bin ganz ehrlich tierisch aufgeregt gewesen ob denn auch alles klappt! Aber der Kleine überrascht uns immer wieder, denn er hat alles ganz wunderbar mitgemacht. Er hatte auf dem Schiff sehr viel Spaß und auf dem Sonnendeck konnten wir ihn in der Mitte sogar ganz unbesorgt rumlaufen lassen, da das Geländer von oben bis unten komplett aus Glas bestand! Auch die Nacht auf dem Schiff lieft verhältnismäßig ruhig und morgens ging es dann direkt in die Kinderecke, die Tristan komplett für sich alleine hatte 😀

Um 10 Uhr legte unser Schiff dann in Oslo an. Tristan war so müde, dass er direkt in der Trage einschlief. Eigentlich war uns das auch ganz recht, denn so konnten wir seinen Buggy zum transportieren nutzen. Denn nun ging es ersteinmal Richtung Hotel – und das bedeutete eine kleine Stadttour.

Angekommen im Osloer Hafen

Spaziergang durch Oslo

Ursprünglich hatten wir geplant zum Botanischen Garten in Oslo zu spazieren. Daraus wurde aber leider nichts. Nachdem wir unsere Koffer im Hotel abgeladen hatten (Checkin war erst um 15 Uhr…), suchten wir uns ein nettes Restaurant zum Essen. Julians Eltern wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Vor dem Gebäude spielte Tristan dann auch ganz ausgelassen an einem Springbrunnen. Schon dort fiel uns auf, dass überall sehr schöne Pflanzungen waren. Der Eindruck sollte sich im weiteren Verlauf unseres Aufenthalts noch verstärken 🙂

Tristan erkundet OsloBlumen in Oslo

Anstatt zum Botanischen Garten zu gehen, spazierten wir durch die Innenstadt. Von Julians Eltern hatten wir gehört, dass es dort einen Markt am Rathaus geben sollte. Nun ja… den gab es auch, aber Julians Navigation durch die Stadt war so konfus, dass wir den Markt, der sich als Food Market herausstellte, erst erreichten als Tristan im Buggy schon eingeschlafen war. Dazwischen hatten wir fast die ganze Altstadt abgeklappert und waren auch am Königsschloss vorbei gekommen. Und auch hier wieder: Überall wunderschöne Blumen! Besonders Dahlien schienen die Osloer zu mögen denn davon waren besonders viele angepflanzt 🙂

Dahlien in Oslo

Unsere Füße waren zu diesem Zeitpunkt natürlich sehr müde. So beschlossen wir, uns auf dem Gelände der Festung Ankershus eine Sitzgelegenheit zu suchen und zu warten bis Tristan wieder wach wurde. Und was soll ich sagen? Tristan hat natürlich direkt fast zwei Stunden geschlafen. Am Ende waren Julian und ich total fertig und durchgefroren. Also wieder ab ins Hotel zum Aufwärmen! Danach gabs auch nur noch Abendbrot und husch! ins Bettchen 😉

Food Market und Rückfahrt

Für den nächsten Tag war Regen angesagt, der zum Glück ausblieb. Weil wir um 14 Uhr spätestens wieder am Schiff sein mussten, beschlossen wir, auch heute nicht zum Botanischen Garten zu gehen. Das wäre zu hektisch geworden. Also wieder eine Rundtour durch die Stadt!

Erika in OsloErika in Oslo

Dieses Mal schafften wir es tatsächlich über den Food Market zu schlendern. Es gab original norwegische Lebensmittel und Massen zum Probieren! Auch Tristan sagte nicht nein und kam so auch noch zu seinem zweiten Frühstück 😀

Blumen in Oslo und vor dem Rathaus

Es wurde Zeit für Tristan zu schlafen und so nahm ich ihn wieder in die Trage. Wir spazierten noch ein wenig durch dei Stadt, holten unsere Koffer und fuhren wieder zum Schiff, denn es war schon Zeit für unsere Rückreise.

Auf dem Rückweg hatten wir nun die Color Fantasy, die aber leider weniger geeignet für Kinder ist. Die Gitterstäbe auf dem Sonnendeck sind so weit auseinander, dass Tristan da locker hätte durchrutschen können. Also suchten wir wieder die Kinderecke auf, die es auch hier gab. Dieses Mal war sie aber komplett überlaufen und es gab viel weniger Spielzeug. Sehr unschön das Ganze :/

Grundsätzlich lief die Rückfahrt aber wieder sehr gut. Wir saßen gerade beim Frühstück als wir in die Kieler Bucht einfuhren, was sehr schön war. Ganz entspannt schnappten wir unsere Sachen und verabschiedeten Julians Eltern nachdem wir vom Schiff runter waren. So endete unsere kleine Minikreuzfahrt nach Oslo.

Tristan und Julian

Gerne wieder

Wir haben schon vorher überlegt mal nach Norwegen zu fahren um dort Urlaub mit dem Wohnmobil zu machen. Nach unserer zweiten Kreuzfahrt wissen wir nun, dass Tristan die Überfahrt mit dem Schiff gut mitmacht. Somit würde einer Widerholung nichts im Wege stehen. Aber vielleicht machen wir vorher ja noch eine Minikreuzfahrt. Dann aber mit meiner Schwester und ihrer kleinen Familie. Und Tristan und sein Cousin Jasper können Hand in Hand übers Schiff laufen. Hach, wäre das schön! 😀

Bis bald!

Eure Kathleen