Rhabarber-Pie

Rhabarber – Teil 1

Meine Eltern waren letztes Wochenende bei uns zu Besuch und da sie zu Hause einen großen Garten haben, in dem der Rhabarber schon ordentlich wächst, haben sie auch einige Stangen davon mitgebracht. Leider ist das nun aber so viel Rhabarber, dass man den nicht auf einmal verbrauchen kann. Julian isst den ja ab und an auch einfach roh, aber ich könnte das gar nicht. Also habe ich mich dazu entschlossen, einiges aus dem Rhabarber zu machen. Da Donnerstag Vatertag war und Julian zu seinen Eltern fuhr, habe ich am Mittwoch abends noch einen Kuchen gebacken… und dreimal dürft ihr raten, was für einen: Natürlich Rhabarber-Kuchen. Und da ich gute Rezepte gern teile, kommt es hier auch direkt!

Rhabarber-PieRhabarber-PieRhabarber-Pie

Zutaten

400g Rhabarber

250g Weizenmehl

1 Msp. Backpulver

120g Zucker

1 Pck. Vanillin-Zucker

1 Ei

2 EL kalte Milch

180g Margarine

 

2 EL Ahornsirup

100g brauner Zucker

20g Speisestärke

20g Weizenmehl

 

Zubereitung

1. Als erstes den Rhabarber gut waschen (nicht schälen!) und in ca. 1cm breite Stücken schneiden. Dann mit dem braunen Zucker und dem Ahornsirup gut vermengen und ziehen lassen.

2. Mehl und Backpulver gut mischen, dann Zucker, Butter, Vanillin-Zucker, das Ei und die Milch hinzufügen und mit einem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig danach klebt, dann in Folie wickeln und für einige Zeit in den Kühlschrank legen.

3. Etwa zwei Drittel des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von ca. 32 cm ausrollen. In eine gefettete Tarteform legen und die Ränder andrücken.

4. Speisestärke und 20g Mehl vermischen und unter den Rhabarber heben. Die Masse auf den Teig geben und gut verteilen. Den Ofen vorheizen.

5. Den Rest des Teigs auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von 28cm Durchmesser ausrollen. Der Teig darf auf keinen Fall kleben! Ansonsten noch einmal Mehl hinzufügen und durchkneten, dann ausrollen. Den Kreis mit einem Teigrädchen in ca. 14 Streifen schneiden. Die Streifen in einem Gittermuster auf den Rhabarber legen und die Ränder andrücken. Wenn etwas vom Teig übrigbleibt, können damit auch noch die Ränder bedeckt und angedrückt werden.

6. Den Kuchen in den Ofen schieben (Mitte bis unteres Drittel) und bei 200°C ca. 40-45 Minuten backen. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

2 Kommentare zu “Rhabarber – Teil 1

  1. Margrit

    Der Rhababerkuchen sieht sooo lecker aus, zum reinbeißen. Danke für das Rezept. Mal sehen, ob meiner auch so gut wird.

  2. Pingback: Klassischer Teig mit interessanter Füllung: Apfel-Rosinen-Tarte - Wohnungsgarten in Hamburg City

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